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Samstag, 7. März 2009

oh la la, the red light district!


Dunkel war’s, der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Auto, blitzeschnelle,
langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschoss’ner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und auf ’ner grünen Bank,
die rot angestrichen war,
saß ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar.

Neben ihm ’ne olle Schrulle,
die zählte g’rad’ mal siebzehn Jahr,
in der Hand 'ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.

Droben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume,
und an Nüssen noch genug.

Rings herum herrscht tiefes Schweigen
Und mit fürchterlichem Krach
Spielen in des Grases Zweigen
Zwei Kamele lautlos Schach
25Beide Hände in den Taschen.

hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
wie nach Veilchen roch die Kuh.

Holder Engel, süßer Bengel,
furchtbar liebes Trampeltier.
Du hast Augen wie Sardellen,
alle Ochsen gleichen Dir.

Hach Herrlich. Goethe oder Morgenstern, vielleicht auch Lewis Caroll. Werden wir nicht mehr erfahren :) Schlafen Sie alle gut. Ich stürze mich jetzt ins Nachtleben.

Montag, 29. Oktober 2007

in östlicher peripherie


nebliges land umhüllt
den der hier reist.
orte die namen tragen die ich nicht kenne...
erstaunlich poetisch,
eindeutig unterschätzt.
was weiß schon der westen?


(einfach nur so in gedanken versunken aufgeschrieben im nirgendwo zwischen leipzig und bitterfeld anfang oktober)

Donnerstag, 13. September 2007

schwarze geschichten - turned to rosarot



*METAPHERN SIND UNZULÄNGLICH*
Du bist mein Sansibar, mein letzter Grund.
Der gut gehütete Traum
Traute sich kaum
Aus der Seele, nicht aus dem Mund.

Du bist mein Hippocampus und mein Adrenalin,
Zentrum von allen Sinnen
So tief in mir drinnen
lässt du meine Haut zittern,Gedanken entfliehn..

Du bist mein persönlicher Gustaf Noren
Überall Glitzerndes Vinyl
tanzendes Gefühl
In Seele und Herz wenn wir uns sehn.

Du bist mein Mickey wenn ich Mallory spiel
Riot in my heart
Nicht so tödlich, eher zart
Nicht ganz so atemlos... doch immer noch viel.

Du bist mein Kontrast im schwarz-weißen
Nur zusammen so schön
so deutlich zu sehen
nur nebeneinander strahlt eins mit dem zweiten.

Freitag, 31. August 2007

eher keine poesie


*F O R   A   P O E T*

poetry will last
present future and past
as time goes by fast
poetry will last.

love's an illsuion
as I can't love you...
I draw the conclusion
that summer is through.

gone are the days
of sunshine and laughter
gone is the dream
of happily ever after.

once we kissed twice,
and I didn't know
that you were the missing piece
of my soul.

today I know better
about love and its meaning
but the airplane with you on
is about to be leaving.

so poetry is my left over constant
it reminds me of you
and the touch
of your loved hand.

poetry will last
the language of past
as future comes fast
poetry will last.

einer der ersten versuche nicht in meiner muttersprache zu dichten ...lalala.. und auch schon älter, enstanden als das gras noch kurz war und so ;)

Dienstag, 28. August 2007

tanz mit dem teufel

diesmal nicht von mir, deshalb auch viel besser... leider kenn ich den urheber nicht, sondern nur den, der es mir
hat zukommen lassen. oder wars etwa doch von dir selbst geschrieben stefan? ;) wie es auch sei, es ist genial.

TANZ MIT DEM TEUFEL
Der Boden besäht mit leeren Flaschen der Teufel knock-out in der Ecke ich lache,
öffne die letzte Flasche rüttel ihn wach aus seinem Rausch
Der Teufel trinkt voll Widerwillen giesst den Trank durch die Kehlen
die Schlünde verschlungen tanz mit dem Teufel, trink mit den Göttern
Thor lallt ein Liebeslied Gott kotzt den Magen leer hebe das Glas und sehe zie zögern
der Teufel knock-out in der Ecke lasse die Ober traben.
Pan flötet ein letztes Lied Bacchus stolpert; ungeniert ficke ich Göttinen in der Nacht
lecke Heras Fersen, lache Athene lässig zu
Jesus tanzt munter weintrunken rum und Buddha donnert: 'nen letzten Schluck
ich tanze mit dem Teufel, küsse die Ärsche der Götter
Stürze die Wände des Himmels um reisse die Gruft der Hölle auf schleppe Satan an seinem Ziegenbart
hinauf in die lila Lüfte
Der Teufel trinkt voll Widerwillen giesst den Trank durch die Kehlen die Schlünde verschlungen
tanz mit dem Teufel, trink mit den Göttern.

Oder??? DAS ist mal KUNST!

schwarze geschichten teil 1


ES WAR ZU SCHÖN...
Manchmal geht die Liebe die seltsamsten Wege.Eben noch war ich hellwach,
Beide Füße auf festem Boden.
Von hundert Berührungen die erste ohne zu denken...
Das Fleisch ist schwach.

Die zweite bis zehnte dann noch mit der Hoffnung
Das ist alles nur ein Traum, der gestern begann...
ein wilder aber weicher, schwarzer aber weißer
die einzige Gewissheit: Dass ich nicht anders kann.

Verführt hast du mich, alle Regeln gebrochen
Auch die, die ich noch nicht kannte.
Bis zum Grau des nächsten Tages geliebt
In deinen Armen hab ich mich verkrochen.

Das waren die elfte bis neunundvierzigste, dann wurde es schwer.
Ich weiß nicht wie du es konntest.
Nächtelang zwischen Himmel und Hölle, in meinem Kopf nur Du
Dann konnte ich es nicht mehr.

Zu groß die Last, hab mich selbst nicht verstanden. Der einzig sichere Hafen dein Kuss.
Dabei gezittert.
Im Traum bis zur Erschöpfung geweint.
Wollte nicht wahrhaben dass es aufhören muss.

Nr. 50 bis sechsundsechzig in Freundschaft versucht.
Es ging einen Tag und die Hälfte einer Nacht.
Das erste Mal lagst du in meinem Bett, mehr als je zuvor habe ich dich geliebt,
Verflucht...

Wochen voll Sonne. Viel Sonne, ein bisschen Glück.
Halb wahnsinnige Küsse, in dunklen Gängen und hinter Türen.
Nr. 67... 80... 99...
Ich kann und will nicht mehr zurück.

Ich will dich jeden Tag sehen.
Ich will nicht ohne dich weitergehen.

Die hunderste war mehr, ein Versprechen.
(Die Liebe findet auch im Dunklen die richtigen Wege...)
Ich werde es nicht brechen.